VOM MODEDESIGNER ZUM BUSFAHRER: NEUORIENTIERUNG IN DEUTSCHLAND

EINIGE KÖNNEN IHRE GELERNTEN BERUFE WEITERFÜHREN, ANDERE MÜSSEN SICH UMORIENTIEREN.
AHMED, OURWA UND DANIEL ERZÄHLEN VON IHREN TÄTIGKEITEN VOR DEM KRIEG UND IHREN PLÄNEN FÜR DIE ZUKUNFT.

Daniel Halabi (27)
Daniel Halabi (27)In Damaskus habe ich technische Informatik studiert und nebenbei bei Gamestop gearbeitet. Hier in Deutschland habe ich glücklicherweise die Möglichkeit bekommen, an der Leuphana Universität Cultural Studies zu studieren, was mir natürlich großen Spaß macht. Deutsch lerne ich an der Volkshochschule in Lüneburg.

Ahmed Khsha (44)

In Damaskus war ich Designer von Frauenkleidern, ich hatte dort eine eigene Manufaktur für Damenmode. Hier in Deutschland konzentriere ich mich erstmal darauf, deutsch zu lernen. Dann möchte ich mich auf eine Stelle als Busfahrer bewerben. Den Führerschein dafür habe ich schon in Syrien gemacht.

Ourwa Nadaf (30)
Ourwa Nadaf (30)Seit ich 14 bin, arbeite ich als KfZ-Mechaniker. Seit zwei Jahren konnte ich meinen Beruf nicht mehr ausüben. Nachdem ich den Deutsch- und Integrationskurs abgeschlossen habe, möchte ich eine verkürzte Ausbildung zum KfZ-Mechaniker machen, um hier als Geselle anerkannt zu werden und arbeiten zu können.

„MEINE ZUKUNFT IST IN DEUTSCHLAND“
ZUHAUSE IST DA, WO DIE FAMILIE IST

Categories: 1. Ausgabe 2016, MAGAZINE

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